Druckdaten-FAQ

Auch im Mikrokosmos der Grafiker und Drucker hat sich eine eigene Sprache etabliert. Aber das soll kein Fachchinesisch bleiben, denn: Werbeartikel machst du online. Und die Druckdaten sind immerhin die Basis für deine Werbebotschaft auf einem Werbeartikel. 

#1 Beschnitt: einfach Abschneiden?

Die Druckdaten für einen ganzflächig bedruckten Werbeartikel, z.B. für ein Notizbuch mir vollständig bedrucktem Cover, werden so angelegt, dass das Hintergrund-Motiv etwas über den Rand der eigentlichen Werbefläche hinausragt. Nach dem Druck wird das Motiv dann geschnitten, wobei es zu kleinen Toleranzen kommen kann. Um weiße Blitzer zu vermeiden, gibst du deinen Motiv lieber etwas Puffer, bzw. Überfüllung, oder auch Beschnitt. Hier geht’s zur Übersicht Größen und Flächen.

#2 „Safe Area“: alles in Sicherheit!

Um ganz sicher zu gehen, dass deine Werbebotschaft (Logo und Slogan) nicht angeschnitten werden, platzierst du alles Wichtige innerhalb der Safe Area. Hintergrundbilder hingegeben ragen über die Safe Area hinaus, sieht Beschnitt. Hier geht’s zur Übersicht Größen und Flächen.

#3 Schriften: Positiv und Negativ

Schriften und Linien müssen immer in eine Druckdatei eingebettet sein. Bei Linien unterscheidet man generell zwischen positiven (dunkle Linie auf hellem Hintergrund) und negativen (helle Linie auf dunklem Hintergrund). Bei negativen Linien gilt, dass sie stets mit dem Faktor 1,5 angelegt sein müssen, um ein “krisseliges” Schriftbild zu vermeiden. Hier geht’s zur Übersicht Schriften und Linien.

#4 CMYK – alles bunt!

Die Prozessfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz) kommen beim Vierfarbdruck zum Einsatz. Durch die richtige Zusammenstellung und das Über- und Aneinanderlegen der einzelnen Farbpunkte lässt sich ein großer Teil des Farbraums darstellen. Hier geht’s zur Übersicht Druckfarben.

#5 Sonderfarben – Fertigmischung

Die Sonderfarben sind schon vor dem Druck fix und fertig und müssen nicht im Druckprozess zusammengestellt werden. Zur Wahl stehen i.d.R. 2 System mit ihren jeweiligen Farbfächern: Pantone mit ca. 2.650 Farben und HKS mit insgesamt 3520 Volltonfarben.  88 sogenannte Basisfarben und insgesamt 3520 Volltonfarben. Hier geht’s zur Übersicht Druckfarben.

#6 Bildauflösung – Pixel & Co.

Jedes Bild setzt sich auf kleinen Bildpunkten zusammen, man spricht von einer Rastergrafik. Je mehr Bildpunkte (Dots oder Pixel), desto höher die Auflösung und desto schärfer das Druckbild. Hier geht’s zur Übersicht Bildauflösung.

#7 Vektorgrafik, bzw. vektorisierte Daten.

Bei Vektorgrafiken gibt es kein Raster mit Pixeln. Die Bildinformationen werden durch einzelne primitive Elemente (Kreise, Linien, Kurven etc.) beschrieben. Dadurch lassen sich Vektorgrafiken beliebig vergrößern ohne dass die Qualität darunter leidet. Die entsprechenden Dateiformate für Vektorgrafiken sind:.eps, .svg und .ai. Hier geht’s zur Übersicht Bildauflösung.

#8 Datenblatt: alles, was du wissen musst.

Bei ganz spezifischen Fragen zu den Druckdaten deines Werbeartikels hilft dir das individuelle Datenblatt zu jedem Artikel. Du findest es auf der Seite des Werbeartikels, gleich unter dem Produktbild. 

 

Hast du Fragen zu einer Meldung aus unserem Editor?

Hier bekommst du weitere Tipps und Infos, wie es weiter geht: 

#9 Text Überdrucken & Aussparen: immer lesbar!

Schwarze Elemente (z.B. Text) sollten über alles andere drüber gedruckt werden und nicht z.B. hinter einem Hintergrundbild verschwinden. Deshalb stellt man ihn auf „Überdrucken“.
Ist der Text dagegen weiß, wird er auf „Aussparen“ gestellt, damit er nicht von einem Hintergrundbild verdeckt wird.
Das passiert automatisch im Editor. 

#9 Farbe reduzieren, sonst wird’s wellig.

Bei einem einfarbigen Druck z.B. darf die Datei auch nur eine Farbe enthalten. Nutzt du den mypromo-Editor, kannst du deine Farben nach dem Hochladen noch einmal reduzieren.
Lädst du eine fertige Druckdatei hoch, muss die darin enthaltene Anzahl der Farben zum Druckverfahren passen. Dinge wie Stanzmarkierungen oder Schnittmarken werden dabei natürlich nicht mitgezählt.
Reduziere also einfach die Anzahl der Farben in deiner Datei und lad sie nochmal hoch. 

#9 Farbraum umwandeln: passiert automatisch

Wenn du eine Druckdatei für einen CMYK-Druck hochlädst, die in einem anderen Farbraum angelegt ist, wandelt unser Editor deine Datei automatisch in den CMYK-Ausgabefarbraum. Dadurch kann es zu leichten Farbveränderungen kommen. Wenn du das Ergebnis gut findest, kann die Datei genau so gedruckt werden.

#9 Gesamtfarbauftrag: Farbdeckung zu hoch oder zu niedrig?

Man kennt das, wenn man mit Wasserfarben o.ä. malt: Trägt man zu viel Farbe auf, wird das Papier wellig. Trägt man zu wenig Farbe auf, sieht man gar nichts deutlich. Ähnlich ist das bei gedruckten Farben. Daher darf der Farbauftrag weder zu gering noch zu hoch sein.
Das Problem ist schnell behoben: Erhöhe oder reduziere den Farbauftrag, indem du z.B. Schwarz nicht aus mehreren Farben zusammensetzt, sondern „einfach nur“ als 100 % Schwarz anlegst.

#9 Auflösung zu gering? Wir wollen gute Qualität!

Die Auflösung gibt an, wie viele Bildpunkte sich in einer bestimmten Fläche befinden. Je dichter die Bildpunkte liegen, desto höher ist die Auflösung und desto schärfer erscheint das Bild. Bilder mit zu niedriger Auflösung erscheinen „pixelig“.
Die Auflösung kann leider vom Editor nicht korrigiert werden. Daher erscheinen hier Warnungen oder sogar Fehlermeldungen, wenn die Auflösung zu gering ist.

Und jetzt: Bitte schaue, ob du eine größere und/oder besser aufgelöste Datei findest.
Was nicht hilfreich ist: Man kann die Auflösung mit Programmen wie Photoshop künstlich erhöhen. Das führt dann zwar dazu, dass die Datenprüfung nicht mehr meckert (rein technisch genügt das Bild ja dann den Anforderungen), erhöht aber die Qualität des Druckergebnisses nicht.

 

Noch nicht alles beantwortet?

Wir freuen uns auf deine E-Mail an shop@mypromo.de, um deine Frage beantworten und dann hier aufnehmen zu können.