Werbekalender_Marketing

Die Zeit im Griff

Kalender gehören zur Top 3 unter den Werbeartikeln in Deutschland. Hier kommt dein Werbekalender-Guide in 7 kurzen Fakten. Bonus: Infografik Werbeflächen am Kalender. 

Lesezeit: 4 Minuten Autor: Sonja Angerer Datum:

Fakt #1: Der Werbekalender ist ein Millionengeschäft

Die Zahl der vergebenen Werbekalender übers Jahr lässt sich nur schätzen. Doch laut des Gesamtverband der Werbeartikelwirtschaft (GWW e.V.) lag der Gesamtumsatz durch Werbeartikel für 2019 in Deutschland bei 3,65 Milliarde Euro.

Kalender werden vom Bundesverband Druck und Medien (bvdm) für die Statistik zusammen mit Grußkarten gezählt. Dabei machten für 2018 gemeinsam 1,3% des Produktionswertes der deutschen Druckindustrie aus. Insgesamt beläuft sich dies auf 161 Millionen Euro. Das bedeutet also ein Plus von 3,2% im Vergleich zum Jahr zuvor.

Fakt #2:  Werbekalender bieten viele Werbeflächen

Die üblichen Werbeflächen bei Stand- und Wandkalendern sind der Fuß- bzw. Kopfteil. Bei Wandkalendern kannst du zudem auf jedem einzelnen Blatt Werbung platzieren. Bei Buchkalendern gibt es die Möglichkeit, das Logo auf die Vorderseite zu prägen oder zu drucken. Auch auf dem Vorsatzblatt oder Schnitt eines Monatskalenders kann dein Werbelogo angebracht werden.

Fakten Trends Werbekalender

Fakt #3:  Ein Kalender ist nicht das gleiche wie ein Kalendarium

Das Wort Kalender bezeichnet das Zählsystem für Tage und Wochen. Ein Kalendarium ist ein Verzeichnis von Kalender-Daten, das einen zeitlichen Überblick erlaubt. Ein Kalander ist im Alltag nur so praktisch wie sein Kalendarium. Es gibt:

  • Monatskalendarien bei Wandkalendern
  • Jahres- oder Halbjahreskalendarien bei Planungskalendern
  • Tages- oder Wochenkalendarien bei Tischkalendern, Buch- und Taschenkalendern
  • Kombinationen aus Kalendarium und blanco oder karierter Seite bei Hybrid-Timern.

Kalendarien sind zumeist in der Landesprache gedruckt. Inzwischen sind auch englischsprachige oder dreisprachige Kalendarien (DE, EN, FR) sehr weit verbreitet. Im Prinzip kann ein Kalendarium beliebige weitere Informationen enthalten, wie beispielsweise

  • Geburtstage
  • Jahrestage
  • Branchen-Termine
  • Messen
  • Feiertage verschiedener Nationen und Religionen.
Kalendarien Werbekalender Infografik

Fakt #4: Bei Kalendern gibt es richtig Bestseller

In der Media-Control-Auswertung für Kunst- und Themen-Kalender dominieren Kalender zu Themen wie Natur, Küche, Mondjahr, Kunst sowie Franchise (Comic, Karikatur, Illustration).

Fakt #5: Für Werbekalender kommt nur feines Papier in Frage

Für Wandkalender nutzt man in der Regel grafische Papiere. Das sind Papiere, die man besonders gut bedrucken und beschreiben kann. Für Kunst- und Bildkalender kommt deshalb mattes oder glänzendes Bilderdruckpapier zum Einsatz. Auf ihnen werden Fotos außerdem besonders brillant dargestellt.

Bei Kalendern gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung. Daher solltest du für den Druck FSC-zertifiziertem Papier auswählen. Papiere, die ganz oder teilweise aus Recycling-Material hergestellt werden, sind sehr beliebt. Denn auch das gehört zu den Fakten beim Werbekalender.

Auf Tisch- und Terminkalender schreibt man oft mit der Hand. Deshalb nimmt man für die Herstellung ein Papier, bei dem Tinte oder Filzstifte nicht so leicht durchschlagen. Denn ab einem Flächengewicht von ca. 80 Gramm sieht man auf der Rückseite nichts mehr durch. Die Papierauswahl ist sehr wichtig, denn wenn du am Papier sparst, verminderst du die Qualität deiner Werbung.

Fakt #6: Kalender können sich für die Post schlank machen

Bei Werbekalendern spielt das Flächengewicht des Papiers eine zusätzliche Rolle. Denn je schwerer und größer ein Kalender, desto teurer das Porto. Es gibt daher postoptimierte Kalender. Sie werden aus leichten und knickunempfindlichen Papieren hergestellt. Deshalb kannst du sie gefaltet besonders günstig verschicken.

Fakt #7: Digitale Kalender mögen auch Papier

Viele Menschen finden Kalender aus Papier einfach übersichtlicher als Outlook & Co. Das gilt ganz unabhängig von der Altersgruppe. Außerdem kann man jeden Werbekalender ganz einfach digitalisieren, wenn man wichtig Notizen mit dem Smartphone fotografiert. (Es gibt natürlich auch dafür heute jede Menge Apps.)

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