Werbeartikel Design FAQ

Design-Fragen? Hier wird dir geholfen!

Wer zum ersten mal das Design für eine Werbeartikel-Kampagne übernimmt, fühlt sich oft unsicher. Hier bieten wir dir unseren großen FAQ-Ratgeber für Einsteiger.

Lesezeit: 5 Minuten Autor: Sonja Angerer Datum:

Für den großen Werbeartikel-Design Einsteiger-Guide haben wir Partner, Hersteller und Agenturen um Hilfe gebeten. Die wichtigsten Antworten auf technische Fragen rund um Design und Druckvorbereitung für Werbeartikel findest du hier:

  • Drucktechnologien
  • Logo, Gestaltung und Farben
  • Ich brauche immer noch Hilfe!

Diese Rubrik wird natürlich laufend erweitert.  Wenn du weitere Fragen hast, wende dich doch direkt an uns. Wir freuen uns deine Fragen direkt hier zu beantworten.

Drucktechnologien für Werbeartikel

Welche Drucktechnologien werden für Giveaways eingesetzt?

Werbeartikel können aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt werden. Doch nicht jede Druckmethode ist für alle Untergründe geeignet. Leider hat auch jede Drucktechnik unterschiedliche Einschränkungen. Deshalb solltest du dich bereits vor dem Design für einen Werbeartikel damit befassen, wie die Grafik oder das Logo aufgedruckt werden soll. Hier findest du eine Übersicht zu den unterschiedlichen Druckverfahren.

Was ist der Unterschied zwischen bedrucken, lasern und prägen?

Vor dem Bedrucken eines Werbeartikels musst du dich entscheiden: Soll das Logo gedruckt, mit Laser beschriftet oder geprägt werden. Denn bei Laserbeschriftung und Prägen kann das Logo nur einfarbig dargestellt werden. Dagegen sind im Offset- und Digitaldruck alle Farben, und sogar Verläufe möglich. Beim Tampon- und Siebdruckverfahren wiederum finden für Werbeartikeln meist nur bis zu drei vollflächigen Farben Verwendung.

Ist Digitaldruck besser als Offset- oder Siebdruck bei Werbeartikeln?

Ob du ein Werbelogo im Digital- oder Siebdruck aufbringen lässt, dürfte deinen Kunden relativ egal sein. Denn Kunden interessieren sich mehr für Qualität bei Werbeartikel und deren Haltbarkeit. Und bezüglich dieser beiden gibt es heute bei analogen und digitalen Drucktechnologien kaum noch Unterschiede.

Dagegen bietet der Digitaldruck bei 4C (also vierfarbigen) Motiven für kleinen Auflagen den Vorteil, dass du das Bild direkt aus der Datei drucken lassen kannst. Du musst also keine teure Druckvorlage bezahlen. Bei geringen Stückzahlen von Werbeartikeln kann das günstiger für dich werden.

Der größte Nachteil beim Digitaldruck liegt in der eingeschränkten Papierauswahl. Denn nicht auf allen Papiersorten eignen sich gleich gut. So können Recyclingpapier, aber auch manche Naturpapiere Problem machen.

Elwood Thermobecher
Ein Logo kann man in beliebigen Farben auf viele verschiedene Materialien drucken.
Taschenkalender Modell 739
Ein Logo, das man Prägen oder Lasern lässt, kann nur einfabig dargestellt werden.

Logo, Gestaltung und Farben

Wo bekomme ich ein Logo her, wenn ich das Design für einen Werbeartikel erstelle?

Die meisten Unternehmen haben bereits ein Logo. Allerdings liegt es oft nicht in der erforderlichen Form vor. Das gilt besonders dann, wenn das Markenzeichen bisher nur online Verwendung fand. Unser Fachartikel Logo für Werbeartikel richtig anliefern nennt dazu alle wichtigen Details.

Was mache ich, wenn es das Logo nur ausgedruckt gibt?

Manchmal liegt ein Logo für ein Giveaway nur ausgedruckt vor. Dann musst du das Design also erst redigitalisieren. Dazu kannst du durchaus die Smartphone-Kamera verwenden. Profi-Programme wie Adobe Photoshop und Illustrator, oder auch Corel Draw, bieten viele Möglichkeiten, solche Fotos zu verbessern und sie sogar in Vektorgrafiken zu verwandeln.

Einfacher geht es, wenn du unseren Editor für das Design von Werbeartikeln nutzt. Denn ein cleverer Algorithmus im Hintergrund sorgt gleich für perfekte Druckdaten.

Kann man ein Logo für einen Werbeartikel auch in Office oder in einer App designen?

Ansonsten solltest du für das Design des Giveaways Programme für Grafik-Profis  verwenden. Smartphone-Apps und Büroprogramme können zwar heute auch JPG- bzw. PDF-Dateien. Diese ließen sich auch theoretisch zum Drucken verwenden. Allerdings musst du mit erheblichen Qualitätsproblemen rechnen. Profis raten deshalb davon ab, Werbeartikel mit Smartphone-Apps oder Office-Programmen zu designen.

Was ist die beste Farbe für das Design eines Werbe-Logos?

Die Farbe eines Logos sollte zu deinem Unternehmen passen. Werbepsychologen schreiben Farbtönen bestimmte Assoziationen zu. In unserem Fachartikel zu Farben für Werbeartikel findest du weitere Details.

Bild nachzeichnen
In Adobe Illustrator kann man ein Bild oder Logo nachzeichnen und so in eine Vektor-Grafik verwandeln.

Ich brauche immer noch Hilfe beim Design von Werbeartikeln!

Ich habe kein Zeit zum Designen, wer kann das übernehmen?

Agenturen, Werbeartikel-Händler oder Druckereien, mit denen du bereits zusammengearbeitet hat, sind gute Ansprechpartner für ein druckfertiges Logo. Denn oft archivieren diese die Druckdaten für Folgeaufträge einige Zeit. Die Weitergabe archivierter Daten ist in der Regel mit einer Aufwandspauschale verbunden.

Eigentlich wäre ein komplett neues Design schön. An wen kann ich mich wenden?

Für ein neues Logo solltest du eine Agentur oder einen Profi-Designer mit der Gestaltung beauftragen. Das Design eines komplett neuen Firmen-Logos kann dabei allerdings einige Wochen in Anspruch nehmen. So ein Auftrag kann hunderte bis zu mehrere Tausend Euro kosten. Das hängt vom Aufwand ab.

Ich brauche aber ein neues Logo, geht das Design nicht günstiger?

In den letzten Jahren haben sich Web-Plattformen gegründet, auf denen du Designer aus aller Welt zu Festpreisen beauftragen kannst. Eine solche Plattform ist etwa 99Designs. Es ist allerdings wichtig, dass du genau besprichst, wie das Logo für den Druck auf einem Werbeartikel überarbeitet werden soll. Denn ein Designer benötigt ein so genanntes Briefing. Dort hält man die Eckdaten des Auftrags genau fest.

 

Falls noch Fragen zum Design für Werbeartikel offen geblieben sind, melde dich gerne bei uns.