Werbeartikel online gestalten
Lesezeit: 5 Minuten Autor: Heike Lübeck Datum:

So hilft dir Web-to-Print bei deinen Werbeartikeln

Druckdaten mit wenigen Klicks online gestalten, direkt anschauen und auf die Druckmaschine schicken. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Es beschreibt aber im Wesentlichen die Möglichkeit von Web-to-Print für Werbeartikel.

Web-to-Print ist ein Buzzword aus der Druckbranche. Seit Mitte der 2000er hat die Möglichkeit, Druckdaten im Internet zu gestalten, Einzug in die Onlinewelt gehalten. Und ist bis heute nicht wieder daraus verschwunden. Laut Wikipedia bedeutet Web-to-Print: “Produktionsverfahren zur internetbasierten Übermittlung oder Erstellung von Drucksachen”. Was als simples Formular begann, mit dem man seine Adresse für eine Visitenkarte eintragen kann, hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Funktionierendes Web-to-Print für Werbeartikel ist jedoch immer noch eine Rarität.

#1 Web-to-Print in geschlossenen Shops

Große Firmen mit vielen Mitarbeitern und/oder Niederlassungen waren die ersten, die die neuen Möglichkeiten für sich erkannt haben. Zu mühsam ist es, personalisierte Werbemitteln wie Visitenkarten zentral zu steuern. Viel einfacher ist es, wenn sich die Filialen selbst ihren Flyer zusammenstellen, mit Adresse und Logo versehen und per Klick in Produktion geben kann. Alles getreu dem geltenden Corporate Design natürlich.

Für Werbeartikel mit Web-to-Print haben große Firmen häufig ein vordefiniertes Sortiment, aus dem Mitarbeiter oder Filialen auswählen, die Produkte gestalten und bestellen können. Die strikte Einhaltung der Designvorgaben ist hier das A und O. Doch die onlinebasierte Abwicklung hilft nicht nur bei der Personalisierung und Freigabe der Druckdaten, sondern hat auch entscheidende Vorteile bei der Organisation und Logistik. Und wenn der Werbeartikel-Shop ins unternehmenseigene ERP integriert ist, greifen auch die etablierten Prozesse für Budgetfreigaben.

#2 Web-to-Print für jedermann

Weitaus seltenere ist Web-to-Print für Werbeartikel in offenen Shops, mit denen jeder seinen Werbeaufdruck gestalten kann. Bei Fotobüchern oder Einladungskarten sind Websites mit solchen Angeboten weit verbreitet. Im Bereich der Werbeartikel sind sie eine Rarität. Das hängt mit der Vielfalt der Artikel und Druckverfahren zusammen, die hier abgedeckt werden müssen. Grußkarten haben ein sehr überschaubares Set an Formaten, bei Werbeartikeln gibt es tausende verschiedene Produkte, Größen, Farben. Um diese online gestaltbar zu machen, braucht es einiges an Zeit, Energie und Liebe zum Detail.

Für mypromo ist der Web-to-Print-Editor das Herzstück des Shops. Ein Werbeartikel wirkt eben durch die Werbeanbringung. Diese online gestaltbar zu machen und dir einen guten Eindruck zu vermitteln, wie dein Artikel aussehen wird, dafür arbeiten wir.

#3 Web-to-Print für Werbeartikel ist mehr als Daten-Upload

Nach unserem Verständnis müssen mehrere Faktoren gegeben sein, damit wir mit Recht von Web-to-Print sprechen:

Druckdaten mit Web-to-Print online erstellen

Mit Web-to-Print erstellst du die Druckdaten für deine Werbeartikel online. Das kann über einen Editor erfolgen, über den du individuelle Texte und Bilder nach deinen Wünschen platzierst. Oder du hast schon eine fertige Druckdatei (z.B. ein PDF) und lädst diese hoch.

Druckdaten prüfen und optimieren

Damit deine Daten zu Druckdaten werden, muss das System sie auf Verwendbarkeit prüfen (und im Idealfall auch optimieren können). Ein wunderbar hochgeladenes, aber im Ergebnis völlig verpixeltes Logo, hilft nicht weiter.

Druckdaten visualisieren

Schau dir an, wie dein Werbeartikel aussieht. Ob Skizze oder echtes Bild: Wichtig ist, dass du einen Eindruck bekommst, wie deine Werbung wirkt.

Druckdaten freigeben

Hat alles geklappt? Daten gestaltet, geprüft und für gut befunden? Dann gehört zu einem erfolgreichen Web-to-Print auch die Druckfreigabe im Internet. Du setzt den Haken, schickst den Auftrag ab – und die Produktion kann direkt beginnen.

Schaut man sich in der Shop-Welt ein wenig um, ist Web-to-Print für Werbeartikel doch noch eine echte Seltenheit. Bei den Onlinedruckern lädt man Daten hoch und lässt diese checken, kann das Ergebnis aber in der Regel nicht mehr visuell prüfen. Bei vielen auf Werbeartikel spezialisierten Shops kann man sein Logo hochladen und es ein wenig hin und herschieben, aber von der Erstellung verlässlicher und tatsächlich brauchbarer Druckdaten ist man weit entfernt.

#4 Warum dir Web-to-Print für Werbeartikel hilft

Es spart Nerven und Zeit.

Werbeartikel mit ihren vielen verschiedenen Druckverfahren und Werbeflächen sind häufig ein wenig komplizierter als eine Weihnachtskarte. Ein Tool, das dich hier unterstützt, ist viel wert. Nicht alles klappt direkt, denn aus einem nur grob aufgelösten Logo kann auch die beste Technologie keine hochwertige Druckdatei zaubern. Und es kann auch nerven, wenn das Web-to-Print-Tool deine Daten beanstandet. Aber zumindest erhältst du die Rückmeldung innerhalb kürzester Zeit (in der Regel innerhalb weniger Sekunden).

Du wirst dein eigener Grafiker

Wenn du deinen Werbeaufdruck im Internet selbst gestaltest, brauchst du i.d.R. nur ein druckfähiges Logo. Für alles Weitere gibt es den Online-Editor mit Web-to-Print-Tool. So musst du keine Grafik-Dienstleistungen (mehr oder minder teuer) einkaufen.

Dein Auftrag geht direkt in die Produktion

Bei einer konventionellen Auftragsabwicklung kann es mehrere Tage dauern, bis deine Daten druckreif sind und die Produktion starten kann. Nicht so mit Web-to-Print für Werbeartikel. Hier gibt es druckreife Daten, sobald du deine Bestellung abgeschickt hast.

Viele gute Gründe also, es einmal mit Web-to-Print für Werbeartikel zu versuchen. Schau einfach einmal im mypromo-Shop vorbei und probiere es aus.